BMW i3 und i8

Erlkönige geben im Automobilbereich einen kleinen Vorgeschmack auf ein in Bälde lanciertes Serienmodell. Trotz der wüsten Tarnmaßnahmen durch Anbauteile und Folierungen lassen sich meist einige Details erkennen.

Der bayerische Autohersteller BMW hält es in Sachen Erlkönige so wie seine Mitbewerber auch: möglichst nichts preisgeben. So kann es auch schon einmal vorkommen, dass ein neues Modell mit der Karosserie seines Vorgängers bestückt wird, um bei Fahrtests, wo sich etwa Anbauteile und Grill-Verkleidungen als nicht hilfreich erweisen, keine Merkmale der kommenden Außenhülle zeigen zu müssen.

Der i3, der kleine Bruder des BMW i8 fuhr Anfang März letzten Jahres in Skandinavien den lauernden Fotografen vor die Linse. Der Autohersteller ließ die getarnten Erlkönige dort fleißig Testkilometer abspulen, vermutlich um die Eigenschaften des rein elektrischen Antriebs vom so genannten Mega City Vehicle bei niedrigen Temperaturen auf Herz und Nieren zu prüfen.

Erlkönige des größeren BMW i8, der über einen Hybridantrieb mit der Gesamt-Systemleistung von beachtlichen 365 PS verfügt, wurden ebenfalls im hohen Norden unter ähnlich unwirtlichen Wetterbedingungen gesichtet. Beide Fahrzeuge sollen ab 2013 durch eine Subbrand des Münchner Automobilherstellers vermarktet werden.


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